Interview mit der Autorin Sarah Saxx

Interview mit der Autorin Sarah Saxx

1. Worum geht es in deinem ersten Buch?
In meinem ersten Roman sucht Janas heimliche Jugendliebe Julian nach fünfzehn Jahren Funkstille wieder den Kontakt zu ihr. Er hat Jana damals das Herz gebrochen und sie vor ihren Freunden blamiert. Dass er jetzt plötzlich wieder alles gut zu machen versucht, kann Jana erst gar nicht fassen. Immerhin hat sie den Glauben an das Gute im Mann spätestens seit dem Moment verloren, als sich vor kurzem ihr Exfreund Georg als Lügner entpuppte.
Ob nun Julian trotzdem eine zweite Chance bekommt? Und weshalb taucht plötzlich Georg wieder auf? Wie sich Jana entscheiden wird – das alles könnt ihr in meinem Debütroman „Herz über Kopf“ herausfinden.

2. Wann denkst du, wirst du es veröffentlichen?
Momentan befindet sich mein Roman noch im Lektorat. Ich rechne also mit einer Veröffentlichung Ende September/Anfang Oktober. Da jedoch alles neu für mich ist, will ich mich nicht auf ein Datum festlegen, da ich die Dauer der noch ausstehenden Arbeitsschritte schwer abschätzen kann.

3. Wie bist du zum Schreiben gekommen?
Ich hatte bereits als Kind den Traum, irgendwann einmal Schriftstellerin zu werden. Ich stellte es mir unheimlich spannend vor, fremde Welten zu formen, den Gedanken freien Lauf zu lassen und diese anschließend zu Papier zu bringen.
Im Laufe der Zeit geriet der Wunsch in Vergessenheit. Erst jetzt nahm ich all meinen Mut zusammen und beginne nun endlich, meine Geschichten mit der Welt zu teilen und mir somit meinen Traum zu verwirklichen.

4. Welches Buch mochtest du als Kind am liebsten?
Das ist gar nicht leicht zu beantworten. Ich hatte ständig Bücher in der Hand, aus denen mir meine Mama dann vorlesen durfte. Unter anderem waren da „Das kleine Ich bin Ich“ und „Die Konferenz der Tiere“ dabei. Als ich dann selber lesen konnte, kamen Bücher wie „Hanni und Nanni“ und „Pippi Langstrumpf“ dazu.
Ich freue mich, dass meine Töchter – genauso wie ich früher – gerne Geschichten vorgelesen bekommen. Ganz die Mama eben!

5. Welchen Tipp hast du für andere angehende Autoren?
Glaube an dich selbst, sei mutig und veröffentliche! Wenn dein Buch in der Schublade liegt, kann es niemandem gefallen – denn es wird nicht gelesen.

6. Hast du schon eine Idee zu deinem Projekt nach dem ersten Buch?
Meine Gedanken stehen nie still – Ideen zu neuen Büchern kommen ständig, welche ich dann sofort auf Papier festhalten muss, um sie nicht zu vergessen. Inzwischen sind drei weitere Bücher skizziert. An Material fehlt es nicht, und die Motivation ist ebenfalls vorhanden – ihr könnt also gespannt sein!

7. Was tust du, wenn du nicht schreibst?
Ich bin Grafikerin und habe zuerst im Verlagswesen gearbeitet. Anschließend war ich in Marketingabteilungen nationaler und internationaler Unternehmen tätig. Das Wissen über die Vermarktung eines Produktes, das ich mir dort aneignen konnte, kommt mir jetzt als Self-Publisherin sehr zugute.
Im Moment bin ich jedoch bei meinen beiden Töchtern zu Hause.

8. Ist Sarah Saxx dein richtiger Name oder ein Pseudonym?
Sarah Saxx ist mein Pseudonym. Ich habe mich gegen eine Veröffentlichung unter meinem richtigen Namen entschieden, da ich eine Trennung zwischen meinem Privatleben und der Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit um mein Buch haben möchte.

9. Wie sieht dein Arbeitsalltag als Schriftstellerin aus?
Der Tag gehört meinen Kindern, meiner Familie. Auch wenn ich gedanklich oft bei meinem Buch bin und es schon mal passieren kann, dass ich eine Frage überhöre.
Über Mittag, wenn beide Kinder rasten, erledige ich alles, was mit Facebook, Twitter & Co. zusammenhängt. Ich beantworte E-Mails und Interviews. Erst am Abend, wenn beide Mädchen im Bett sind und schlafen, habe ich die Ruhe, um ungestört an meinem Buch zu arbeiten. Auch wenn ich dadurch meinen Mann leider viel zu oft vernachlässige, unterstützt er mich und ist mächtig stolz auf mich und meinen Roman.

10. Was ist für dich wichtig, wenn du dir ein Buch kaufst?
Für mich als Grafikerin ist natürlich das Cover ausschlaggebend. Anschließend lese ich den Klappentext. Spricht mich dieser nicht an, wird auch nicht gekauft. Es kann jedoch vorkommen, dass ich in ein Buch hineinlese, um mich doch noch vom Gegenteil überzeugen zu lassen.
Ja, und Empfehlungen von Freunden tragen natürlich auch dazu bei, mich für ein Buch zu interessieren.

11. Was ist dir lieber, Happy Ends oder auch mal Geschichten, die traurig ausgehen?
Da ich grundsätzlich jedem nur das Beste wünsche, bin ich ein großer Fan von Happy Ends. Jedoch bin ich der Meinung, dass Bücher, die ein tragisches Ende haben, sehr viel im Leser bewegen und dadurch unter Umständen länger in den Köpfen hängen bleiben.

12. Was wünscht du dir für das Jahr 2014?
Viele spannende, interessante, berührende neue Bücher auf dem Buchmarkt. Und dass mich meine Muse noch lange nicht verlässt! 😉

Liebe Sarah, ich danke dir für das Interview! ❤

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