Jezabel Taylor – Messengers of Destiny 1: Verlorene Prinzessin

„Messengers of Destiny: Verlorene Prinzessin“ – (Teil 1) von Jezabel Taylor

 

(c) feelings aka Knaur Verlag
(c) feelings aka Knaur Verlag

 

Erschienen: 06. Mai 2015
Seiten: 338 Seiten
Verlag: Feelings
E-Book: 6,99 EUR
Leseprobe: Messengers of Destiny – Verlorene Prinzessin.pdf
Zum Buch: *hier*
Genre: Erotik | Spannung | Drama

 

 

 

Klappentext:

Prickelnd, spannend und verwirrend – ein mystischer Erotikthriller: Sophie Sturm wagt nach familiären und beruflichen Problemen einen Neustart im Ruhrgebiet. Sie findet eine schöne Wohnung und Freundinnen, einen Job in einem Architekturbüro und ist sie überglücklich – wären da nicht diese Alpträume, die gleichzeitig grausam, an anderer Stelle aber auch hocherotisch sind… Und dann ist auch noch ihr äußerst attraktiver Chef genau der Mann, der in ihren Träumen auftaucht! Was Sophie nicht weiß: Ihn plagen die gleichen Träume wie Sophie. Ein Zufall? Schicksal? Andere Frauen, die ebenfalls ein Auge auf den attraktiven Architekten geworfen haben, kämpfen um ihn mit allen erdenklichen Mitteln. Und was für eine Rolle spielt die mysteriöse Kartenlegerin Madame Sylvana?

»Verlorene Prinzessin« ist der erste Roman aus der mystischen Erotiktriller-Reihe »Messengers of Destiny» von Jezabel Taylor. Der zweite Teil, »Verlorene Freunde«, erscheint im Juli 2015. (Quelle: Klappentext: feelings)

Meine Meinung:

„Messengers of Destiny“ (Teil 1) ist ein wirklich guter mystischer Erotikthriller für zwischendurch. Intrigen, Neid und Missgunst, sowie eine Liebe die viele Hindernisse überwinden muss. Nicht zu vergessen eine Menge Dramatik, eine ganze Ladung Spannung und Erotik.

Anfangs, muss ich gestehen, hatte ich leider so meine Schwierigkeiten in die Geschichte hineinzufinden. Der ständige Wechsel zwischen den Perspektiven war manchmal sehr verwirrend. Ich musste mich erst mal dran gewöhnen. Ich weiß, dass es sich hier um eine Erotikgeschichte handelt, ich hab schon einige solcher gelesen, aber mit der vulgären Sprache, bzw. in fast jedem zweiten, dritten Satz – so kam es mir jedenfalls vor – kamen mir zu viele obszöne Worte vor, etwas zu anrüchige Szenen. Ich will nicht zu viel verraten, aber welche Assistentin lässt sich sowas gefallen?! Das war mir dann hier und da ein bisschen zu viel des Guten. Ich habe nichts gegen so etwas, aber die gute Mischung macht es dann doch aus. Das war mir persönlich an den einen oder anderen Stellen einfach “ too much“.
Zwischendurch gab es natürlich auch sehr erotische, heiße Szenen. Dann kamen wieder Szenen die fand ich leider überhaupt nicht erotisch. Es hat mir hier und da einfach nicht gefallen, dass die Protas quasi immer andere Parnter hatten, ging mir ein wenig auf den Keks. Leider. Mir kamen die Szenen zwischen Andreas und Sophie viel zu kurz. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen.

Der Schreibstil ist sehr leicht, locker und an der einen oder anderen Stelle sehr humorvoll. Vor allem, weil die Szenerie im Ruhrgebiet spielt und ich nicht sehr weit von der Essener Innenstadt wohne. Ganz witzig gewesen beim Lesen.^^ Mit der Protagonistin wurde ich recht schnell warm, da mir ihre Gedankengänge hier und da sehr bekannt vorkamen. Wer hat solche Gedanken nicht ebenfalls hin und wieder mal. Sehr amüsant!

Mit dem Protagonisten hatte ich leider so meine Probleme und dazu gehörte auch die Liebesgeschichte der beiden. Die beiden begegnen sich schon in ihren Träumen, um genau zu sein in ihren erotischen Träumen. Die Idee an sich fand ich richtig gut. Ihre Träume spielen im Mittealter, das hatte noch mal einen ganz besonderen Touch. Ich mag sowas immer sehr gerne. 🙂 Doch als die beiden sich dann sozusagen im „Real-Life“ begegnen ging mir das Ganze dann doch zu schnell vonstatten. In der einen Sekunde denkt er noch an seine Affären, an die ganzen anderen Frauen, und wie scharf sie ihn doch machen und in der nächsten Sekunde verliebt er sich quasi unsterblich in seine neue Mitarbeiterin – dabei kennen die beiden sich gar nicht (nur aus ihren Träumen) und haben auch gerade mal nur ein paar einzelne Worte miteinander gewechselt. Mehr nicht. Dieses ständige hin und her war mir dann doch leider zu viel des Guten. Das Andreas dann auch immer mal wieder was mit anderen Frauen hat, dass alles kam leider nicht ganz glaubwürdig rüber, bzw. die Sache zwischen Andreas & Sophie war – meiner Meinung nach – nicht ganz glaubwürdig. Schade eigentlich! Denn irgendwie sind sie ja doch ganz süß zusammen. Andreas schien mir sehr sprunghaft, oberflächlich, arrogant und *räusper* schwanzgesteuert. Ich wurde leider nicht warm mit ihm.
Ich war schon echt kurz davor es hinzuschmeißen … tja, bis auf einmal der sehr spannende Teil der Geschichte anfängt. Die liebe, etwas naive, aber sympathische Protagonistin Sophie wird bedroht und bekommt nicht nur eine schreckliche Droh-Email auf der Arbeit zu geschickt, nein, sie bekommt bei einem romantischen Wochenende mit Andreas auch ein geheimnisvolles Päckchen überreicht. Was da wohl drin steckt? Ich war echt geschockt. Aber lest selbst 😉 Es wurde sehr spannend und ich musste es dann doch unbedingt zu Ende lesen. Gut, dass ich mich dann so entschieden habe..^^

Fazit:

Es gab leider einige Stellen, da war ich mir mit der Geschichte wirklich nicht sicher. Ich hatte mir irgendwie doch ein wenig was anderes drunter vorgestellt. Da ich Geschichten so gut wie nie abbreche, aber in der einen Minute vögeln sie quasi mit anderen rum und in der nächsten Minute wird von Traumprinz/prinzessin und der großen Liebe gesprochen, war ich manchmal doch echt kurz davor es zu tun. Leider. Das war mir manchmal einfach zu viel des Guten und – meiner Meinung nach – sehr unglaubwürdig! Vor allem das zwischen Sophie & Andreas. Sie machen zwar vorher immer Schluss miteinander, betrügen sich also nicht, aber eine wirkliche Verbindung, Vertrauen konnte dadurch einfach nicht entstehen. So schade ich es finde, aber der Funke sprang einfach nicht bei mir über. Vielleicht klärt sich das ja im 2. Teil alles auf. Die Geschichte ist zwar in sich abgeschlossen, aber vielleicht wird da noch mehr drauf eingegangen.
Jezabel Taylor baut gekonnt Spannung auf, die sich quasi durch den ganzen Roman hindurchzieht. An sich haben mir der Schreibstil und die vielen humorvollen Stellen, sowie der mystische Teil, sehr gefallen, sodass ich der Geschichte gute 3,8 Sterne vergeben kann. Für zwischendurch ist es eine gute, mystische und sexy Geschichte, nur das Ende war dann doch zu schnell und teilweise mehr als verwirrend. Da hätte ich mir definitiv mehr gewünscht.

Ich lese normalerweise keine Thriller, aber hier hat mir der Thriller-Anteil sehr gut gefallen und es war sehr spannend mit zu verfolgen. Man wollte unbedingt wissen, wie es weitergeht. Trotz meiner persönlichen Kritikpunkte kann ich die Geschichte dem einen oder anderen aber definitiv weiterempfehlen, ob ich mir aber Teil 2 kaufen werde, weiß ich noch nicht. Neugierig bin ich ja schon irgendwie …

3,8/5Sternen

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